Gestaltung der Lernzeit

Die Lernzeit findet montags bis donnerstags in der Zeit von 11.50 Uhr bis 12.50 Uhr statt.

Es handelt sich in allen Jahrgangsstufen um eine fachunabhängige Lernzeit.

Voraussetzung für eine gelingende Lernzeit ist, dass alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht die Aufgaben in ihrem AIM-Book notiert haben, die Lehrer dies kontrollieren und die Eltern das AIM-Book regelmäßig anschauen.

  1. Allgemeine Regeln
    1. Ein- und Ausgang der Lernzeit haben in allen Klassen das gleiche Ritual: Material muss herausgeholt werden, Begrüßung, Klären der Lernzeitaufgaben für den nächsten Tag.
      Aufgaben für den Folgetag haben Priorität.
      Nach der Erledigung der Aufgaben kommen die Schüler und Schülerinnen mit den vollständigen Aufgaben zum Lernzeitlehrer zum Abzeichnen im AIM-Book.
    2. Schüler tragen im AIM-Book ein, welche Aufgaben sie in der Lernzeit erledigt haben.
    3. Der Lehrer/die Lehrerin der Lernzeit kann unter „Bemerkungen“ im AIM-Book Rückmeldung über den Arbeitseinsatz der Schülerinnen und Schüler geben.
    4. Im Klassenraum muss Ruhe herrschen! Gegenseitige Hilfe im „Flüstermodus“ ist erlaubt.        Bei Verstößen muss der AOS-Raum aufgesucht werden. Gegebenenfalls kann die Nachbearbeitung auch mittwochs bis 16.00 Uhr im AOS-Raum erfolgen. Die schriftliche Information an die Eltern (AIM-Book) übernimmt der jeweilige Fachlehrer.
    5. Gruppen- bzw. Partnerarbeit soll in den Differenzierungsräumen stattfinden.
      Benutzung der Bibliothek: Nach Rücksprache mit dem Lernzeitlehrer dürfen Kleingruppen (ab Jahrgangsstufe 7) die Bibliothek ab 12.15 Uhr nutzen.
    6. Betrifft Unterricht am Donnerstagnachmittag und Freitag: Keine schriftlichen Aufgaben bis Montag!
    7. Lernzeit soll sich im Arbeitsverhalten niederschlagen.
    8. Auch das „Zuhausearbeiten“ ist unerlässlich, z. B. Vokablen lernen, Präsentationsvorbereitungen, Lektüre lesen, Lernen für Arbeiten, Vorbereitung auf den Unterricht am nächsten Schultag, usw.
    9. Eine Aufarbeitung von Inhalten bei Fehlzeiten muss auch zu Hause erledigt werden, wenn die Lernzeit dafür nicht ausreicht.    .
  2. Mögliche Aufgaben sind…
    1. Fertigstellen – Angefangene Arbeiten aus dem Unterricht werden fertig gestellt.
    2. Erarbeiten – Kinder erhalten die Aufgabe, etwas Neues zu erarbeiten.
    3. Wiederholen – Stoff einer Stunde wird gefestigt.
    4. Vertiefen – Inhalt einer Stunde wird durch ergänzende Materialien vertieft.
    5. Anwenden – Gelerntes wird auf andere Beispiele übertragen.
    6. Aufgaben mit Lösungsblättern dienen der Selbstkontrolle.
    7. Bearbeiten von Wochen- oder Arbeitsplänen zum selbstständigen Lernen entsprechend der Punkte 1-6.
    8. Recherchieren und Erproben – Die Kinder erhalten  Aufgaben, bei denen für die nächste Stunde etwas erkundet oder ausprobiert werden muss.
    9. Auswendig lernen – z. B. Gedichte oder Lieder , ……
    10. …..Trainingsaufgaben (Vokabel-, Rechen-, Lese- oder Rechtschreibtraining) und
    11. ….. feinmotorische Übungen ( Ausschneide-, Ausmal-, Zuordnungsübungen) zur Verbesserung der Gedächtnis- oder taktilen Leistungsfähigkeit.
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  3. Sternstunden
    Begabte Schülerinnen und Schüler erledigen in bestimmten Fächern keine regulären Aufgaben, sondern lernen in einer Lernzeitstunde Programmieren bzw. nehmen im Bereich der sprachlichen Forderung an Schreibwettbewerben teil.
    In Frage kommende Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 werden in den Halbjahrzeugniskonferenz im Januar, die der Jahrgangsstufe 6 in den Zeugnis-konferenzen im Juni 2017 ausgewählt.
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  4. Verantwortung der Lehrer – der Lehrerin
    1. Die Aufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und im Unterricht vermerkt werden. In den unteren Jahrgangsstufen empfehlen wir eine zusätzliche Visualisierung im Klassenraum.
    2. Die Aufgaben müssen im Schwierigkeitsgrad und im Umfang so gestellt sein, dass sie möglichst selbständig in angemessener Zeit gelöst werden können.
    3. Die Aufgaben sollen nach Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit  der Schülerinnen und Schüler differenziert gestellt werden.
    4. Für die Würdigung der Aufgabenerledigung ist der entsprechende Fachlehrer zuständig.
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  5. Räumliche/materielle Ausstattung/Voraussetzungen
    1. Die Lernzeit findet i.d.R. im Klassenraum statt.
    2. Im Klassenraum muss eine Uhr vorhanden sein.
    3. Ausstattung: Duden, Fremdwörterbücher, Dictionaries, Scheren,  Locher, Tacker.
  6. Verantwortung der Eltern
    Die Schülerinnen und Schüler haben ihr AIM-Book immer dabei, so dass die Eltern täglich sehen können, welche Inhalte im Unterricht bzw. in der Lernzeit bearbeitet wurden. Dort finden sich unter Mitteilungen auch die Daten für Klassenarbeiten usw.
    Am Wochenende zeichnen die Eltern jeweils ab, dass sie die „Arbeitswoche“ ihrer Kinder gesehen haben.
    Für Rückfragen stehen den Eltern mehrere Mitteilungsseiten im hinteren Teil des AIM-Books zur Verfügung.
  7. Differenzierungsräume

In jedem Cluster befinden sich 4 Klassenräume und ein Differenzierungsraum. Dieser besondere Raum ist jeweils mit ca. 12 Tischen und Stühlen sowie 2 Computern mit Internetzugang und einem Drucker ausgestattet. Außerdem befindet sich in jedem dieser 6 Räume auch ein „abgeschirmter“ Arbeitsplatz, der für Schülerinnen und Schüler gedacht ist, die ohne jegliche Ablenkung arbeiten wollen.

Dort können die Schüler und Schülerinnen beispielsweise in Gruppen arbeiten, Vokabeln lernen oder für eine Präsentation üben.

In der Lernzeit dagegen wird der Differenzierungsraum in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 anderweitig genutzt. In der Zeit von 11.50 bis 12.50 befindet sich in jedem dieser Räume eine Lehrkraft, die dort Aufsicht führt. Genutzt werden darf dieser Ort, wenn Schüler in absoluter Stille arbeiten wollen. Das beinhaltet natürlich auch, dass sie selbstständig arbeiten können, wer Fragen hat, muss zurück in den Klassenraum.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 arbeiten die Schüler/innen entsprechend ihrer Arbeitsaufträge selbstständig ohne feste Aufsicht in den Differenzierungsräumen. Die Lehrkraft, die die Schüler/innen in diese Räumlichkeiten schickt, achtet auch auf entsprechendes Verhalten, indem sie die Mitaufsicht übernimmt.

Ein explizites Lernkonzept existiert hier nicht, d.h. die Schüler/innen erledigen ihre Lernaufgaben nach Vorgabe der Lehrer in entsprechender Art und Weise, oft auch in Absprache untereinander.     So kann es sein, dass der Differenzierungsraum als Ort zum Recherchieren, für allgemeine Gruppenarbeiten oder Stillarbeitsraum genutzt wird.

Soweit die Theorie, in der Praxis gibt es noch einige Stolperfallen, aber wir sind ja in der Schule, um zu lernen ….

Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
2017-07-28T11:41:53+00:00
Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
Ich hab 'nen Knick in den Ohren!
2017-07-01T18:05:00+00:00
Ich hab ‘nen Knick in den Ohren!
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
2017-07-28T19:51:43+00:00
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.
2017-03-13T11:54:16+00:00
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.