Seit nunmehr 10 Jahren wird an der Helmut-Schmidt-Schule eine Anti-Gewalt-Prävention mit dem Titel „Cool sein – cool bleiben“ für Schülerinnen und Schüler des 6. Schuljahres angeboten. Ziel dieses Präventionsprogrammes ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, reale Situationen, die zur Gewalteskalation führen können, im Vorfeld zu erkennen und sich dann adäquat zu verhalten. Zu diesem Training wurden in einem Vorlauf Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen als Coaches ausgebildet, die dann wiederum am Vormittag des 14.06.2017 das Training mit den 6. Klassen durchführten.
Dazu wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt, um dann von 3-4 Neuntklässler gecoacht zu werden. Inhalte dieses Coachings waren neben Lockerungs- und Mutmachübungen vor allem verschiedene Rollenspiele, die Situationen des täglichen Lebens abbilden, aus denen schnell aggressive Gewaltsituationen entstehen können. Neben dem frühzeitigen Erkennen von Gefährdungssituationen ging es in einem weiteren Schritt darum, konkrete individuelle Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um ein Aufkommen von Gewalt durch eigene Reaktionen zu vermeiden.

Auch in diesem Jahr gaben viele Schülerinnen und Schüler in einem gemeinsamen Abschlussgespräch an, dass ihnen gar nicht bewusst war, wie schnell sie in aggressiv geladene Situationen kommen können, bzw, dass die erörterten Fallbeispiele auch selbst schon in ähnlicher Weise erlebt worden sind. Das Coaching hat ihnen Möglichkeiten eröffnet, sich solchen Situationen zu entziehen, und es gab eine breite Zustimmung und  Empfehlung, dieses Coaching auch für die nachkommenden Jahrgänge anzubieten.

Streetballturnier

Geschichte der Stadt Usingen

In einem Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Schulen und Gewalt unter Jugendlichen und Kindern“der Stadt Usingen wurde im Jahr 1999 die Idee eines jährlichen Streetballturniers mit Schülern der damaligen Konrad-Lorenz-Schule und der Christian-Wirth-Schule entwickelt. Ziel war es, bei den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse der Christian-Wirth- und der Konrad-Lorenz-Schule ein Bewusstsein für das Miteinander zu schaffen und keine Rivalitäten aufkommen zu lassen.

Nach dem Zufallsprinzip werden gemischte Mannschaften, bestehend aus SchülerInnen der Christian-Wirth-, der Konrad-Lorenz-Schule und mittlerweile auch der Saalburgschule nach Mädchen- und Jungenteams zu je 4 – 5 Personen ausgelost. Gespielt wird jeweils zehn Minuten. Die Schüler müssen sich zusammenfinden, einen Teamnamen wählen und sich aufeinander einstellen.

Die Schülervertretungen beider Schulen wie auch
die Sport- und Vertrauenslehrer greifen von sich aus alljährlich das Thema auf und führen die Veranstaltung eigenverantwortlich durch.

Dadurch gab es einen ständigen Wechsel der Verantwortlichen im Organisationsteam und so immer Probleme mit der Terminabsprache und der Aufgabenverteilung.

Also beschlossen Frau Rothermel und Herr Volp von der Saalburgschule, Herr Zschiegner von der Christian Wirth-Schule und Herr Möller-Domke von der Helmut-Schmidt-Schule (damals noch K-L-S) dauerhaft als Organisationsteam weiterzuarbeiten.

Der erste gemeinsame Beschluss des Teams:
Statt eines T-Shirts wird es zukünftig einen Turnbeutel für jede(n) Teilnehmer geben.
Zum ersten Mal werden diese beim nächsten Turnier am 21.Februar 2018 an die Teilnehmer übergeben.

„Die Geschichte von People’s Theater

aus Sicht von Erfan Enayati (Vorsitzender und Gründer)

Als People‘s Theater 2001 in Offenbach ins Leben gerufen wurde, war uns nicht klar, welche Auswirkungen und erstaunliche Resonanz uns erwartete. Eigentlicher Impuls zur Vereinsgründung waren für mich die eigenen Erfahrungen aus meiner Schulzeit, in der ich selbst erlebte, dass in der Schule in erster Linie die akademische Wissensvermittlung im Vordergrund steht, während der sozialen Kompetenz sowie dem Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten weniger Beachtung geschenkt wurde. Daher ist People‘s Theater bestrebt, Selbst- und Sozialkompetenzen wie Mitgefühl, Toleranz, Respekt etc. vor allem bei Jugendlichen zu fördern. Die Fähigkeit zu entwickeln, offen miteinander zu reden und Konflikte kreativ und friedlich zu lösen, seine Wünsche und Gefühle zu äußern, Selbstreflektion zu üben und die eigenen Potentiale zu entdecken sind weitere bedeutsame und erlernbare Ziele. Inspiration für die Arbeit bei People‘s Theater ist folgendes Zitat aus den Bahá‘í-Schriften: „Betrachte den Menschen als ein Bergwerk reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.“

(siehe auch: www.peoples-theater.de/)“

Das Theaterprojekt bietet Möglichkeiten der konstruktiven Konfliktbewältigung und vermittelt soziale Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen.

Seit 2011 finanziert der Rotary Club, Usingen in Zusammenarbeit mit weiteren Sponsoren diesen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention an den weiterführenden Schulen im Usinger Land.

Dieses Projekt wird an der Helmut-Schmidt-Schule immer für die Jahrgangsstufe 7 durchgeführt und erstreckt sich über 4 Shows in Folge. Angesprochen werden – je nach dem, was die Vorgespräche mit den Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen ergeben – beispielsweise Themen wie Mobbing, Gewalt, soziale Netzwerke aber auch Liebe und Freundschaft. Die Klassen werden jeweils in einer Zeitstunde an diesem Projekt teilnehmen. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, erhält die Jahrgangsstufe 8 eine Auffrischungsstunde.

Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
2017-07-28T11:41:53+00:00
Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
Ich hab 'nen Knick in den Ohren!
2017-07-01T18:05:00+00:00
Ich hab ‘nen Knick in den Ohren!
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
2017-07-28T19:51:43+00:00
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.
2017-03-13T11:54:16+00:00
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.