Seit dem Jahr 2012 führen wir in Kooperation mit der „basa e.V.“ Neu Anspach Seminarfahrten nach Weimar durch, an denen die Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen der Gesamtschule Helmut Schmidt teilnehmen. Wegen der speziellen Lernbedingungen, die dieser besondere außerschulische Lernort mit der EJBW (Europäische Jugendbegegnungsstätte Weimar) bietet und der positiven Annahme durch die Schülerinnen und Schüler, wurde die Teilnahme mittlerweile als verpflichtend erklärt und ins Schulprogramm aufgenommen. Die Seminarfahrten finden meistens im Frühjahr statt.

Inhalte laufen unter dem Projekttitel: Stätten deutscher Geschichte. Die „basa e.V.“ schreibt dazu:

Wir bieten politische Bildungsseminare zum Nationalsozialismus an und organisieren Exkursionen zu „Stätten deutscher Geschichte“ im In- und Ausland. Mit unseren  Gedenkstättenfahrten möchten wir Jugendlichen deutsche Geschichte erfahrbar machen und sie für die daraus erwachsende politische Verantwortung sensibilisieren.

In der Seminararbeit „vor Ort“ begeben wir uns auf Spurensuchen zur deutschen Geschichte, informieren, geben Gelegenheit zur Diskussion und zur kritischen Reflexion, stellen Bezüge zu aktuellen politischen Debatten her und gehen auf die persönlichen und biographischen Hintergründe der TeilnehmerInnen ein. Besonderen Wert legen wir auf die Dokumentation der Arbeitsergebnisse, wobei wir auf klassische wie neue Medien zurückgreifen.

Die Projektleiterin der Exkursion aus dem Frühjahr 2018 hat den nachfolgenden Bericht chronologisch verfasst. Nachstehendes Bildmaterial wurde von Lehrern der GHS hinzugefügt.

Stätten deutscher Geschichte

Auch in diesem Jahr fuhren Schüler*innen der Helmut-Schmidt-Schule im Rahmen unserer Reihe „Stätten deutscher Geschichte“ nach Weimar, um sich vor Ort mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Eine Frage sollte die Schüler*innen der 10. Klasse aus Usingen während dieser Woche die ganze Zeit begleiten: „Was hat die Geschichte des Nationalsozialismus mit mir zu tun?!“.

Nach einem Kennenlernen und einem kurzen, assoziativen thematischen Einstieg, erlebten die Teilnehmenden am ersten Tag eine interaktive Stadtrallye durch Weimar, bei der sie auf historische Spurensuche zu Bezügen der NS-Zeit gingen.

Die dabei erarbeiteten ersten Impulse wurden am nächsten Morgen innerhalb eines Brainstormings zur Fragestellung „Was verbindet ihr mit dem Nationalsozialismus“ vertieft. Ziel war es dabei, die bereits vorhandenen Wissensbestände der Teilnehmenden zu aktivieren und sie für weitergehende Auseinandersetzungen zu mobilisieren. Nach einer ersten Clusterung der Begriffe konnten die Schüler*innen mit Hilfe zusätzlichen Materials wie Karten, Zeitleisten und Nachschlagewerken offene Fragen klären, ihr Schaubild ergänzen und für sich vervollständigen.

Zur weiteren Konkretisierung wurde ein kurzer Dokumentarfilm geschaut, analysiert und diskutiert. Anschließend wurden drei verschiedene Workshopangebote vorgestellt und die Gruppe entsprechend aufgeteilt. Folgende Workshops wurden angeboten:

1) Das Leben jüdischer junger Menschen im Nationalsozialismus

In diesem Workshop ging es um eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Verfolgung jüdischer Menschen im Nationalsozialismus, der dahinterliegenden Ideologie des Antisemitismus und dessen Folgen im Nationalsozialismus, aber auch heute. Dabei kamen Methoden wie Steckbrief- und Filmanalysen, Selbstreflexionsmethoden, ein Memory-Quiz, kurze Inputs, Fallbeispielanalysen zur Erarbeitung von Handlungstransfers und kreative Methoden zur Erarbeitung eines resümierenden Statements zum Einsatz.

2) Von Ungleichwertigkeitsideologien betroffene, ausgegrenzte und verfolgte junge Menschen im Nationalsozialismus

Im Workshop 2 ging es um eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Situation diskriminierter und verfolgter Jugendlicher im NS. Dabei lernten die Teilnehmenden die verschiedenen Personengruppen, die Prozesse der Exklusion, sowie die Stufen der Verfolgung kennen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit thematisiert und ein Transfer zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskursen vorgenommen. Auch hier wurde mit Steckbriefanalysen, Selbstreflexionsmethoden und kleineren Inputs, aber auch mit Methoden der Wertebildung gearbeitet.

3) Widerstand Jugendlicher gegen den Nationalsozialismus

Im Workshop 3 beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit Gruppen und Protagonist*innen des jugendlichen Widerstands gegen den NS. Dabei stand vor allem auch die Frage im Vordergrund – was macht einen Widerstand eigentlich aus? Wie kann man Widerstand leisten? Und: Wie grenzt sich Widerstand von anderen Begriffen wie „Rebellion“, „Revolution“, etc. ab? Methodisch wurde hier vor allem auf Recherche, Selbstreflexionsübungen, kleinere Inputs und Diskussionen zurückgegriffen

Der nächste Tag bestand aus der Besichtigung der Gedenkstätten Buchenwald. Noch vor der Anreise erfolgte eine erste Foto-Assoziationsübung, um in die Gedenkstätte einzuführen. Es folgte eine Führung über das Gelände, die von allen Teilnehmenden als außerordentlich eindrucksvoll wahrgenommen wurde. Besonders dadurch, dass der Guide immer wieder Bezug zur Situation junger Menschen im KZ nahm. Nach einer kurzen Mittagspause vor Ort erhielten die Teilnehmenden die Gelegenheiten zur eigenen Erkundung des Geländes sowie zum Besuch der neuen Dauerausstellung. Hier konnten sie auch den Rechercheaufgaben aus den Workshops nachgehen.

Am Abend wurden verschiedene Reflexionsangebote zur Verfügung gestellt, die den heterogenen Bedürfnissen aller entgegenkommen sollten. Angeboten wurden parallele Räume des Sprechens & Diskutierens, des individuellen, kreativen Ausdrucks sowie des fachlichen „Fragenstellens“ an den Experten. Die Rechercheaufgaben wurden am folgenden Tag in den Kleigruppen aufgearbeitet und die Workshopphase im Sinne des Handlungs- und Lebenswelttransfers abgerundet. Anschließend erfolgte eine kurze Präsentationsphase im Plenum, an die sich eine ausführliche Reflexions- und Feedbackrunde anschloss.

Das Feedback der Schüler*innen fiel trotz der anstrengenden und auch emotionalen Tage durchweg positiv aus. Es war eine intensive, aber lehrreiche Woche für alle Beteiligten. Und am Ende stand für die Teilnehmenden eindeutig fest: „Ja, ich habe etwas mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu tun!“

(Text: Dana Mayer, basa e.V.)

Seminar- und Schlafgebäude der EJBW

        

Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald

            

Präsentation der Seminarergebnisse

       

Verabschiedung

  

An einem schönen Montagmorgen sind wir um 9:00 Uhr an der alten Konrad-Lorenz-Schule mit einem  Reisebus  nach Rüdesheim gefahren. Nach der Ankunft an der Jugendherberge mussten wir in den  Essenssaal und wurden vom Herbergsvater in die Hausregeln eingewiesen. Anschließend sind wir auf unsere Zimmer gekommen und haben unsere Betten bezogen. Nach dem Mittagessen sind wir dann in die Stadt gewandert, haben uns in Gruppen aufgeteilt und sind durch die Stadt gelaufen. Nach einer Stunde sind wir wieder zurück zur Jugendherberge gewandert.

Am nächsten Tag sind wir mit der ganzen Klasse in den Wald bei der Jugendherberge gelaufen. Dort angekommen haben wir von Conni, einer Erlebnispädagogin, den Auftrag bekommen, in Kleingruppen jeweils einen „Waldwächter“ namens Willi aus Blättern und anderen Dingen, die wir in der Umgebung finden konnten, zu errichten. Das war sehr lustig und die Ergebnis „erstaunlich“. Danach haben wir noch einen weiteren Auftrag erhalten, wir sollten das Weltall im Wald aus z.B. Kohle oder Gras abbilden. Anschließend sind wir wieder zurück zur Jugendherberge gegangen.

Am Mittwochmorgen wurden wir von Herr Schäfer aus dem Tiefschlaf gerissen. Dann haben wir uns alle fürs Frühstück fertig gemacht. Es gab viele Leckereien. Nach dem Frühstück hatten wir noch kurz Freizeit, bevor wir loswanderten. Während der Wanderung sind wir beim Niederwalddenkmal und bei der Zauberhöhle vorbeigekommen. Anschließend  sind wir zum Tierpark gelaufen wo wir picknickten. Danach sind wir mit dem Sessellift hinunter zum Schief gefahren und dann mit dem Schiff zur Burg Rheinstein gefahren. Dort war es sehr schön, denn wir haben eine Burgbesichtigung auf eigene Faust in Kleingruppen unternehmen können. Auf dem Rückweg hat es dann dermaßen angefangen zu schütten, dass wir alle nass wurden. Bei der Jugendherberge angekommen, haben sich dann alle erst einmal duschen müssen.

Am Donnerstag nach dem Frühstück, das jeden Tag um 8:00 Uhr stattfand, hatten wir bis 10:00 Uhr Freizeit. Nach der Freizeit haben wir uns im Hof getroffen und anschließend bildeten wir Gruppen für das Geocaching. Anschließend wurde uns in den Gruppen erklärt, was Geocaching eigentlich ist und wie es funktioniert. In diesen Kleingruppen sind wir dann zu verschiedenen Hinweisen gegangen, die teilweise etwas schwer rauszukriegen waren. Die neuen Hinweise gaben wir dann in unser Gerät ein und gingen zum nächsten Hinweis. Der Schatz, den es zum Schluss gab, war natürlich wie immer in der Jugendherberge versteckt. Als Schatz gab es Gummibärchen. Danach sind wir auf unsere Zimmer gegangen und haben unsere Zimmer für die tägliche Zimmerkontrolle fertig gemacht. Um 19:00 Uhr trafen wir uns dann zu unserem Abschlussabend, der unter dem Motto „Gemeinsamkeit“ stand. Diesen Abend haben wir während der ganzen Klassenfahrt in kleineren Gruppen geplant und geprobt. So wurden ein Eröffnungstanz, verschiedene Theateraufführungen, pantomimische Darstellungen, ein Gedicht und Fotographien aufgeführt. Es war ein toller Abend, bei dem wir alle sehr viel gelacht haben.

Am Freitag mussten wir schon um 7.00 Uhr aufstehen, damit wir noch etwas Zeit vor dem Frühstück hatten, unsere Zimmer schon mal aufzuräumen. Die meisten waren noch nicht ganz fertig, als es endlich Frühstück gab. Nach dem Frühstück sollten wir noch die Zimmer noch fegen und unsere Koffer in den Gemeinschaftsraum bringen. Dort verkündete Herr Schäfer dann die Gewinner des Wettbewerbs „Best room ever“ und verlieh die Preise. Und dann mussten wir leider auch schon los, weil der Bus schon auf uns wartete. Auf der Rückfahrt waren wir alle etwas traurig, aber trotzdem wussten wir, dass diese Klassenfahrt die beste war!

geschrieben von : Larissa, Nella und Moritz

Klassenfahrt ins Allgäu

Am Montag, den 09.09.2019 startete die Kasse R8a ihre Klassenfahrt. Die Klasse fuhr mit der Bahn nach Kempten ins Allgäu.

Am Dienstag startete der English-Workshop der Berlitz-School. Die Kinder lernten die zwei Workshopleiter, die Amerikaner Roz und Tyrone kennen, die sich freundlich vorstellten. Auch die Kinder stellten sich nacheinander auf Englisch vor und es wurden Ideen gesammelt, was an der Talentshow aufgeführt werden sollte. Es wurde ein Name für die Show gewählt und der Name

„We,re all-gäuing to Show“ gewann.

Die verschiedenen Szenen der Show wurden auf die Schüler verteilt. Niklas und Muratcan erzählten Witze, Lena, Lea, Leoni, Veneta und Senem führten das Schauspiel „Alone in the Restaurant“ und Julia, Tiziana, Buse, Mina und Maximilian führten „The Fakefriend“ auf.

Annika, Joleen, Shirina, Julien und Daniel probten einen Tanz ein und Tim schrieb einen eigenen Rap-Song. Uday und Janik erzählten etwas über ein Transportmittel für die Zukunft: „der Teleporter 3000“. Die Moderatorin Lena leitete die Show.

 

Die Kinder verteilten sich in die einzelnen Gruppen und fingen an, zu proben. Nach und nach wurden die verschiedenen Szenen immer besser und die Schüler lernten auch ein paar neue Wörter auf Englisch.

Mittags gab es eine kurze Mittagspause und die Schüler durften auf ihre Räume und sich entspannen. Danach wurde fleißig weiter geübt.

Am Abend fand die Generalprobe statt und Herr Winkel und Frau Beenders durften sich als Publikum die Show ansehen. Die Gruppen, die noch ein wenig Übung brauchten, kamen mit Roz und Tyrone ins Gespräch und die einzelnen Szenen wurden noch einmal geprobt.

Am Mittwochmorgen fand dann die Show statt und alles funktionierte wie es sollte. Die Kinder hatten Spaß und waren am Ende stolz auf das, was sie geschafft hatten.

Außer der Talentshow waren wir in einer DAV-Kletterhalle Bouldern und mehrfach im Schwimmbad. Es wurde eine Stadtralley mit dem Handy veranstaltet, womit die Schüler Informationen über die Stadt erhielten. Die Klassenfahrt endete am Freitag, den 13.09.2019.

geschrieben von Lena Bastian und Muratcan Okmen

Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
2017-07-28T11:41:53+02:00
Die Pyramiden sind eine große Gebirgskette, die Frankreich und Spanien voneinander trennt.
Ich hab 'nen Knick in den Ohren!
2017-07-01T18:05:00+02:00
Ich hab ’nen Knick in den Ohren!
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
2017-07-28T19:51:43+02:00
Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht.
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.
2017-03-13T11:54:16+01:00
Vor zehn Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, dem Vorstandsvorsitzenden von VW 15 Millionen Euro Gehalt zu zahlen.